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09.09.2021

Kocevar/Razborcan: „Absurde Situation in Schulbussen wiederholt sich!“

Bereits an den ersten beiden Schultagen sind in dem, von der SPÖ NÖ eingerichteten Beschwerdebriefkasten (https://beschwerdebriefkasten.at) zahlreiche Meldungen von besorgten Eltern und SchülerInnen eingelangt, wonach es aufgrund des viel zu geringen Angebots in den niederösterreichischen Schulbussen zu chaotischen Szenen kommt.


In unserem online eingerichteten Beschwerdebriefkasten häufen sich bereits am zweiten Schultag die Meldungen von besorgten Eltern: Während in der Schule Vorsichtsmaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen gelten, werden ihre Kinder zuvor in völlig überfüllten Bussen, dicht aneinander gedrängt zur Schule gebracht! Das ist nicht zu verstehen und absolut absurd, und zeigt erneut, dass die Verantwortlichen in Bund und Land nichts gelernt und absolut nichts im Griff haben! Würde es die vielen engagierten Pädagoginnen und Pädagogen in Niederösterreich nicht geben, hätten wir auch in den Schulen dieselben chaotischen Zustände, welche schlussendlich zulasten der Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen geht!“, zeigt sich Landesgeschäftsführer Wolfgang Kocevar höchst irritiert von der abermaligen Untätigkeit der ÖVP.


Der Verkehrssprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Gerhard Razborcan, verweist darauf, dass man diese Situation bereits vergangenen Herbst miterlebt habe: „Bereits vor einem Jahr haben uns besorgte Eltern auf diese missliche Lage aufmerksam gemacht, worauf wir sowohl Landesrat Schleritzko, als auch den Verkehrsverbund Ostregion aufgefordert haben, Verstärkerbusse einzusetzen, um für die SchülerInnen ein möglichst hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten! Aus dieser Situation hat man augenscheinlich nichts gelernt und man erlebt dieser Tage ein Deja-vu! Deshalb fordern wir das Land NÖ als Miteigentümer des VOR und LR Schleritzko nun noch einmal eindringlich auf, hier endlich tätig zu werden und sofort Verstärkerbusse einzusetzen!

Schulbusangebot fällt erneut viel zu gering aus; Kinder und Jugendliche werden dicht aneinandergedrängt zur Schule gebracht; LR Schleritzko und VOR sind dringend gefordert zu handeln