Bezirksorganisation St. Pölten

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Über 50% mehr Arbeitslose als im Mai 2019

Ende Mai waren in Niederösterreich 71 501 Personen arbeitslos. Allein im Bezirk St. Pölten waren es 8 892. Eine Steigerung von 52,8% gegenüber dem Mai im Vorjahr. „Die Lockerungen der Maßnahmen haben eine erste kleine Entspannung am Arbeitsmarkt zur Folge. Auch gibt es wieder mehr Stellen am Arbeitsmarkt.“ so Bürgermeister Stadler. „Jubelmeldungen sind jedoch verfrüht. Es wird Zeit, dass die Regierung nach den vielen Ankündigungen nun endlich echte, ehrliche, zielgerichtete Maßnahmen für die ArbeitnehmerInnen setzt.“

Auf der einen Seite gilt es dafür Sorge zu tragen, dass die Leute, die durch die Krise in die Arbeitslosigkeit geraten sind, nicht vor den Trümmern ihrer Existenz stehen gelassen werden. Deswegen ist es notwendig das Arbeitslosengeld auf 70% zu erhöhen. „Ein höheres Arbeitslosengeld würde nicht nur Menschen ohne Arbeit vor einem wirtschaftlichen Totalabsturz bewahren, sondern auch für die Gesamtwirtschaft würde das mehr Kaufkraft bedeuten und den wirtschaftlichen Einbruch abschwächen. In Österreich ist das Arbeitslosengeld im Verhältnis zum letzten Nettoeinkommen mit 55 Prozent international relativ niedrig.“ so Nationalrat Robert Laimer.  „Arbeitslose Menschen sind jetzt und waren auch vor der Corona-Krise stark armutsgefährdet. Das durchschnittliche Arbeitslosengeld lag 2018 monatlich bei ca. 960 Euro, deutlich unter der Armutsgrenze von 1.259 Euro. “

 
Das große Ziel muss es jedoch sein innerhalb kürzester Zeit alle Leute wieder in volle Beschäftigung zu bringen. Bezirksparteivorsitzender Matthias Stadler: „In spätestens einem Jahr darf es niemanden mehr in Kurzarbeit geben! In zwei Jahren darf niemand mehr in Arbeitslosigkeit sein, der den Job durch die Krise verloren hat! Um all dies zu ermöglichen braucht es rasche echte Konjunkturpakete. Und ein echtes Hilfspaket für die Gemeinden, die mit ihren Investitionen die Garanten für lokale Arbeitsplätze sind. “